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Skilager 2016

«Die rote Piste ist viel aufregender als die blaue!» Die Primarschule Hunzenschwil war im Skilager in Saas Almagell

Am Sonntagmorgen, 31. Januar, machten sich 27 Kinder mit sieben Leitern und einem dreiköpfigen Küchenteam mit dem Car auf nach Saas Almagell. Nach der langen Fahrt und dem Gepäcktransport vom Car ins Lagerhaus freuten sich alle aufs erste Abendessen. Frisch gestärkt ging es auf einen Nachtspaziergang, auf dem unterwegs rekordhohe Schneemänner gebaut wurden. Am nächsten Morgen ging es mit der Sonne im Gesicht auf die Piste. «Wir sind das erste Mal im Skilager dabei», sagen Xenia und Noemi. Ihnen gefällt das Skigebiet, weil es für jeden etwas hat. Für Noemi war vor allem der Tellerlift ein grosses Erlebnis, da sie das erste Mal an einem solch steilen Hang Tellerlift fuhr. «Wir haben bereits einige Fahrstile kennengelernt, wie das Rückwärtsfahren, das Rutschen mit den Skiern, den Walzertanz und den Menschenslalom», sagen die beiden nach dem ersten Tag. Einige Formen bereiteten ihnen dabei Schwierigkeiten. «Aber wir sind sehr motiviert, dass wir es am Ende des Skilagers können». Am Dienstag wurden die Schüler erneut mit traumhaftem Wetter beschenkt. Noemi und Xenia fuhren das erste Mal auf der roten Piste ins Tal hinunter. «Die ist viel steiler als die blaue und viel aufregender!», freuen sich die beiden. Xenia war zudem mit ihrer Gruppe das erste Mal auf dem Heidbodme, dem höchsten Punkt im Almageller Skigebiet. Ein Abendmarsch nach Saas Fee rundete den Dienstag ab. In Rekordzeit am Ziel angekommen wurden alle mit Apfel- und Orangenpunsch im Freien belohnt bevor man den Rückweg antrat – diesmal glücklicherweise bergab.

 «Am Mittwoch entdeckten wir unsere Lieblingspiste», schwärmen Xenia und Noemi. Im Mittelwald gebe es ein kleines, schönes Waldweglein, auf dem sie heute mehrmals hinunterfuhren. «Es ist märchenhaft und abenteuerlich! » Am Nachmittag stand ein Alternativprogramm an. Die Schüler konnten auswählen, ob sie eine Schanze oder eine Schneebar bauen wollen oder auf «Tubes» eine Eisbahn hinunterfahren. Danach wurden alle in den heiss ersehnten Ausgang entlassen. Zurück kamen nicht wenige mit grossen Tüten voll Süssigkeiten, Postkarten und Souvenirs aus dem Dorfladen. Am Mittwoch gab es nach dem Abendessen einen Postenlauf. Bei Spielen wie Memory, Jonglieren, Jenga, Stadt Land Fluss, Fühlen und Schätzen mussten im Team knifflige Aufgaben unter Zeitdruck gelöst werden.

Die Nacht auf Donnerstag war stürmisch, nicht aufgrund der Stimmung im Lagerhaus, vielmehr ausserhalb: Der Wind wehte heftig, dementsprechend trüb startete der Donnerstagmorgen. Nicht alle Bahnen waren offen. Doch tat dies der guten Lagerstimmung keinen Abbruch, denn gefahren wurde trotzdem fleissig. «Jetzt können wir rückwärts Kurvenfahren, wir können den Walzer tanzen und beherrschen das Parallelskifahren», freuen sich Noemi und Xenia beim Zvieri an der Schneebar, die einige Schüler am Mittwochnachmittag vor dem Lagerhaus bauten. Zum Nachtessen gab es allgeliebte Hamburger bevor mit dem bunten Abend und einem Lager-Rückblick-Film ein grandioses Skilager seinen letzten Abend fand.
[Samuel Bernet]

 

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